Begabung neu denken: Potenziale neurodivergenter Menschen erkennen und mit KI stärken
- Die DiklusionsGestalter e.V.

- 20. Juli
- 9 Min. Lesezeit
In einer Welt, die als volatil, unsicher, komplex und ambig beschrieben wird, brauchen wir Menschen, die anders denken. Trotzdem orientieren sich viele Bildungs- und Arbeitskontexte immer noch an „traditionellen“ Intelligenz- und Leistungskriterien: Noten, Standardtests, fehlerfreie Rechtschreibung, lineare Lebensläufe. Neurodivergente Menschen – etwa mit Dyslexie, ADHS oder Autismus – passen häufig nicht in diese Raster. Sie werden eher über ihre Herausforderungen wahrgenommen als über ihre besonderen Beiträge.
Als Die InklusionsGestalter vertreten wir eine andere Perspektive: Wir wollen neurodivergenten Menschen Werkzeuge an die Hand geben – insbesondere KI-Apps –, um alltägliche Herausforderungen zu entlasten („cognitive offloading“) und damit Energie für ihre eigentlichen Potenziale freizusetzen. Doch dafür müssen wir zunächst begreifen, wie Begabung und Neurodiversität zusammenhängen und warum die gängigen Schemata zur „Erkennung“ von Begabungen nicht ausreichen.
Neurodiversität und Begabung: Vom Defizit zur Ressourcenperspektive
Die Idee der Neurodiversität versteht Unterschiede im Denken als natürliche Varianten menschlicher Gehirnorganisation – nicht als Fehler im System (Singer, 2016; Armstrong, 2010). Menschen mit Dyslexie, ADHS, Autismus oder anderen neurodivergenten Profilen bringen oft besondere Formen von Kreativität, Mustererkennung, Kommunikation oder Hartnäckigkeit mit, die in klassischen Diagnoseschemata wenig sichtbar werden (Dell’Osso, Abelli, Pini, & Hollander, 2015; Austin & Pisano, 2017).
Historisch wurde Begabung über lange Zeit stark IQ-zentriert verstanden (Resch & Rogl, 2019). Selektion für Förderprogramme orientierte sich an Intelligenztests und Spitzennoten. Spätere mehrdimensionale Modelle – etwa Renzulli oder Gagné – öffneten die Perspektive auf Motivation, Kreativität und Umweltbedingungen (Rogl & Resch, 2024). Der neuere Paradigmenwechsel, wie er im Sammelband Begabung verändert – förderliche Lernwelten erforschen, gestalten, implementieren sichtbar wird, geht einen Schritt weiter: Begabung wird nicht als feste Eigenschaft einzelner Personen begriffen, sondern als Ergebnis von Passung zwischen Person, Kontext und Unterstützungsstrukturen (Rogl et al., 2024).
Begabungsförderung heißt dann nicht mehr: „Wir suchen die Hochbegabten und geben ihnen Extraaufgaben“, sondern: „Wir gestalten Lern- und Arbeitswelten so, dass vielfältige Stärken überhaupt sichtbar und nutzbar werden“ (Weigand & Müller-Oppliger, 2021; Weigand, 2014). Insbesondere neurodivergente Menschen profitieren von dieser Sichtweise, weil sie nicht mehr primär über ihre „Abweichungen“ von Normen beschrieben werden, sondern über die besondere Art, wie sie zur Lösung komplexer Probleme beitragen können.
Intelligence 5.0: Dyslexic Thinking, Zukunftskompetenzen und die Rolle von KI
Der Bericht Intelligence 5.0 von Made By Dyslexia (2024) markiert sehr klar, wie sich das Verständnis von Intelligenz im Zeitalter von KI und Industrie 5.0 verschiebt. Standardisierte, reproduzierbare Leistungen – genau jene, die in vielen Prüfungen abgefragt werden – werden zunehmend von KI übernommen. Generative Systeme können Texte produzieren, Daten auswerten und Tests bestehen – oft schneller und fehlerfreier als Menschen (Made By Dyslexia, 2024).
In einer globalen YouGov-Studie, die im Bericht dargestellt wird, halten zwar 73 % der Befragten Problemlösen für einen Indikator von Intelligenz, aber fast die Hälfte denkt noch immer, Rechtschreibung und Grammatik seien ein guter Intelligenzmaßstab (Made By Dyslexia, 2024). Genau hier prallen alte und neue Intelligenzkonzepte aufeinander: Das, was KI hervorragend leisten kann (Standardwissen, Korrektheit, Tests), wird weiterhin hoch bewertet; das, was KI nicht ersetzen kann – Kreativität, komplexes Problemlösen, Empathie, Kommunikations- und Innovationsfähigkeit – erscheint vielen weniger eindeutig messbar.
Der Bericht schlägt daher ein „Intelligence 5.0“-Verständnis vor: Intelligenz wird als Bündel menschlicher Fähigkeiten begriffen, die in der Zusammenarbeit mit KI entscheidend sind – insbesondere kreative, kommunikative, sozial-emotionale und anpassungsfähige Kompetenzen (Made By Dyslexia, 2024). Diese sogenannten „human skills“ stehen im Zentrum der Arbeitswelt von morgen; Studien zeigen bereits, dass der überwiegende Teil beruflichen Erfolgs eher auf solche Fähigkeiten als auf rein technische Kenntnisse zurückgeht (Hattie, 2009; Made By Dyslexia, 2024).
Bemerkenswert ist dabei, dass Dyslexie und andere Formen neurodivergenter Kognition in diesem Bericht explizit als wertvolle Denkstile beschrieben werden. „Dyslexic Thinking“ umfasst sechs Stärkenbereiche: Visualising, Imagining, Reasoning, Communicating, Connecting und Exploring (Made By Dyslexia, 2024). Viele dyslexische Menschen sind überdurchschnittlich darin, komplexe Zusammenhänge bildhaft zu erfassen, neue Ideen zu entwickeln, Muster zu erkennen, Geschichten zu erzählen, Beziehungen zu gestalten oder mit Neugier und Energie neue Felder zu erkunden.
Diese Stärken decken sich nahezu vollständig mit den Zukunftskompetenzen, die das World Economic Forum als zentral markiert – etwa analytisches und kreatives Denken, Resilienz, Selbstbewusstsein und lebenslanges Lernen (Made By Dyslexia, 2024; vgl. auch Sliwka & Klopsch, 2022). Gleichzeitig sind es genau diese Qualitäten, die in traditionellen Prüfungsformaten und Notensystemen oft nicht angemessen sichtbar werden. Hier entsteht eine paradoxe Situation: Menschen mit genau den Kompetenzen, die unsere Zukunft braucht, fallen durch Raster, die für eine vergangene Industriewelt gebaut wurden.
Dieser Gedanke lässt sich mit deutschsprachigen Arbeiten zur Begabungsförderung verbinden. Weigand (2014) und das Handbuch Begabung betonen, dass Begabung sich nur entfalten kann, wenn Lernwelten an Interessen, Selbstkonzept und Motivation anknüpfen. Der Sammelband Begabung verändert zeigt, wie adaptives Professionalisieren von Lehrkräften, differenzierte Aufgabenformate und systemische Schulentwicklung Lernräume schaffen, in denen Diversität von Begabungen – inklusive neurodivergenter – überhaupt erst wahrnehmbar und förderbar wird (Rogl et al., 2024; Fischer, 2024).
Für uns als Die InklusionsGestalter bedeutet Intelligence 5.0 konkret:
Wir sollten aufhören, Intelligenz primär über Prüfungsleistungen zu definieren.
Wir sollten neurodivergente Denkstile explizit als Ressource für Kreativität, Problemlösen und Innovation anerkennen.
Wir sollten KI gezielt dort einsetzen, wo sie Menschen von standardisierten Lasten entlastet – und gerade dadurch Raum für human skills schafft.
Potenziale neurodivergenter Menschen erkennen – jenseits der üblichen Schemata
Wie aber erkennen wir Potenziale neurodivergenter Menschen, wenn wir gerade nicht auf die „üblichen Schemata“ – Diagnosetests, Noten, Normtabellen – zurückgreifen wollen?
Grenzen traditioneller Indikatoren
Noten, standardisierte Tests, IQ-Werte und pathologisierende Labels (z. B. „Störung“) geben nur einen sehr begrenzten Eindruck von Begabungen. Sie fokussieren auf das, was unter spezifischen Bedingungen nicht gelingt, und übersehen, was unter anderen Bedingungen besonders gut gelingt.
Im schulischen Kontext weist der Begabungslotse darauf hin, dass Begabungsförderung nicht als zusätzliches „Add-on“ verstanden werden darf, sondern als integraler Bestandteil von Bildung (Bildung & Begabung, 2024). Gleichzeitig wird betont, dass wir kein Diagnose-, sondern ein Umsetzungsproblem haben: Potenziale sind vorhanden, aber Lernwelten sind häufig nicht so gestaltet, dass sie sichtbar werden (Arbeitsblatt „Begabungen fördern in jedem Unterricht“, 2024).
Für neurodivergente Menschen hat diese Schieflage konkrete Folgen: Underachievement, Selbstzweifel, Erschöpfung, ein „Sich-dumm-fühlen“, obwohl sie in bestimmten Denkformen exzellente Leistungen erbringen könnten (Strübbe & Berlinger, 2024; Stiller & Evers, 2024). Solange wir Begabung über ein enges Leistungsspektrum definieren, bleiben ihre Potenziale unsichtbar.
Personorientierte und kontextbezogene Potenzialerkennung
Ein alternativer Zugang entsteht, wenn wir die Perspektive verschieben: Weg vom Defizit, hin zur Person mit ihren Stärken, Interessen und Beziehungen. Personorientierte Begabungsförderung – wie sie Weigand (2014) beschreibt – und die Beiträge im Sammelband von Rogl et al. (2024) teilen zentrale Elemente:
Stärkenfokus statt Defizitfokus:Welche Tätigkeiten fallen einer Person leicht? Wo zeigt sie Ausdauer, auch ohne äußeren Druck? In welchen Situationen blüht sie sichtbar auf?
Interessen und intrinsische Motivation:Der ÖZBF-Kongress betont wiederholt, wie entscheidend Motivation und Selbstkonzept für Begabungsentwicklung sind (Martinek, 2024; Festman, 2024). Potenziale zeigen sich oft dort, wo Menschen aus eigenem Antrieb Dinge tun, verfolgen, erforschen.
Kontextanalyse:Potenziale sind keine abstrakten Eigenschaften, sondern werden in konkreten Situationen sichtbar. Neurodivergente Personen können beispielsweise in projektorientierten, visuell unterstützten oder kollaborativen Settings brillante Beiträge leisten, während sie in engen, zeitlich hochgetakteten Prüfungsarrangements blockiert sind (Greiten & Rastede, 2024; Grüneberg, 2024).
Dialogische und biografische Verfahren:Statt Tests stehen Gespräche, Reflexionsaufgaben und biografische Erzählungen im Vordergrund: „Wann hast du dich kompetent gefühlt?“ „Welche Situationen haben dir Energie gegeben?“ „Wofür kommen andere zu dir?“ (Rogl, 2024).
Der Begabungslotse formuliert das bildhaft: Lernende sitzen am Steuer, Lehrkräfte auf dem Beifahrersitz. Die Frage lautet nicht „Wie steuere ich die Klasse?“, sondern „Wen unterrichte ich eigentlich – und wie kann ich ihr/ihm helfen, das eigene Fahrzeug sicher zu lenken?“ (Arbeitsblatt, 2024). Für neurodivergente Menschen bedeutet das konkret: Wir fragen nicht zuerst „Welche Diagnose liegt vor?“, sondern „Wie denkt, fühlt, lernt dieser Mensch – und welche Umgebung lässt das zur Stärke werden?“
KI als Werkzeug für „cognitive offloading“: Energie frei machen für Potenziale
Neurodivergente Menschen berichten häufig, dass sie viel Energie darauf verwenden, ihre Umwelt auszugleichen: Konzentration in überfüllten Räumen, Verwaltung von Terminen, Strukturierung von Aufgaben, Kompensation von Lese- oder Schreibschwierigkeiten. Diese „kompensatorische Arbeit“ ist unsichtbar – und sie verbraucht genau die Ressourcen, die für Kreativität, Problemlösen und Beziehungsgestaltung gebraucht würden.
Unter „cognitive offloading“ verstehen wir das bewusste Auslagern solcher Routinelasten und Organisationsaufgaben an externe Hilfsmittel – Kalender, Checklisten, digitale Tools und zunehmend KI-Systeme. KI kann hier eine entscheidende Rolle spielen:
Assistenz bei Textproduktion und -korrektur (etwa für dyslexische Personen).
Strukturierung von Projekten in übersichtliche Schritte und Zeitpläne.
Visualisierung komplexer Inhalte und Prozesse, passend zum jeweiligen Denkstil.
Erinnerungssysteme und Priorisierungshilfen für Menschen mit ADHS.
Zusammenfassungen langer Texte in verdaubaren Einheiten.
Im Sinne von Intelligence 5.0 wäre es jedoch ein Missverständnis, KI als Ersatz für menschliche Intelligenz zu betrachten. KI übernimmt standardisierte Tätigkeiten; neuromenschliche Intelligenz – insbesondere neurodivergente Denkstile – bleibt für Innovation, Verbindung, kritisches Denken und Empathie verantwortlich (Made By Dyslexia, 2024).
Wenn wir KI bewusst als Werkzeug der Entlastung einsetzen, entsteht eine neue Balance: Neurodivergente Menschen müssen weniger Energie für äußere Anpassung aufbringen und können ihre originären Stärken in Problemlösen, kreativer Gestaltung und sozialer Interaktion einbringen.
Lern- und Arbeitswelten gestalten – und ein KI-Agent namens „LernraumGestalter“
Förderliche Lernwelten sind kein Zufallsprodukt. Die Beiträge in Begabung verändert zeigen, wie systemische Schulentwicklung, adaptive Professionalisierung von Lehrkräften und durchdachte Lernarchitekturen Räume schaffen, in denen unterschiedliche Potenziale sichtbar werden können (Fischer, 2024; Resch & Rogl, 2019). Der Begabungslotse formuliert praktische Schritte: mehr Zeit für sinnstiftende, kooperative, kreative Aufgabenformate, eine Fehlerkultur, die „Scheitern“ als Lernmoment begreift, klare und dialogische Feedbackkulturen (Bildung & Begabung, 2024).
Analog gilt für Arbeitswelten, dass Neurodiversität als Gestaltungskriterium ernst genommen werden muss (Austin & Pisano, 2017): Rollen entlang von Stärken statt starrer Stellenprofile, zugängliche Tools, mentorenbasierte Unterstützung und eine Kultur, in der „Thinking differently“ nicht toleriert, sondern gebraucht wird.
Als Die InklusionsGestalter sehen wir hier einen weiteren Schritt:Wir entwickeln einen KI-Agenten für Lehrkräfte – den LernraumGestalter.
Dieser Agent soll Lehrpersonen unterstützen, Unterricht und Aufgaben nicht nur nach Leistung, sondern nach Interessenfeldern, Denkstilen und Potenzialen anzupassen. Konkret heißt das:
Analyse von Interessen und Stärken der Lernenden (z. B. durch kurze Reflexionsfragen, Projektwahl, beobachtete Präferenzen).
Generierung von Aufgabenvarianten zu einem Fachthema, die unterschiedliche Stärken ansprechen: bildhaft, erzählend, analytisch, praktisch, kollaborativ.
Vorschläge für differenzierte Lernpfade, die sowohl neurodivergente als auch neurotypische Denkweisen berücksichtigen.
Unterstützung beim Aufbau einer förderlichen Fehler- und Feedbackkultur durch Formulierungsvorschläge, Reflexionsimpulse und Gesprächsleitfäden.
Der LernraumGestalter soll dabei nicht ersetzen, was Lehrkräfte an Beziehungsarbeit, Intuition und pädagogischem Urteil leisten. Im Sinne der Intelligence‑5.0‑Logik übernimmt er die „standardisierte“ Seite der Anpassung – die schnelle Erzeugung von Varianten, die Strukturierung von Aufgaben, das Sortieren nach Interessenclustern – und schafft so Zeit und mentale Freiheit für Lehrkräfte, sich auf das zu konzentrieren, was kein System leisten kann: echte Begegnung mit den Lernenden und personorientierte Begabungsförderung.
Vom Diagnoseraster zur potenzialorientierten, KI‑gestützten Lernwelt
Begabung im Zeitalter von KI und Neurodiversität bedeutet, anders hinzuschauen: nicht mehr primär auf Prüfungsleistungen, IQ-Werte und Defizitlisten, sondern auf Stärkenprofile, Interessen, Beziehungen und Kontexte. Intelligence 5.0 macht deutlich, dass genau jene human skills, in denen viele neurodivergente Menschen besonders stark sind, die entscheidenden Kompetenzen der Zukunft darstellen (Made By Dyslexia, 2024).
Wenn wir Potenziale erkennen wollen, dürfen wir nicht bei den „üblichen Schemata“ stehenbleiben. Personorientierte Beobachtung, dialogische Verfahren, kontextsensibles Denken und systemische Schul- und Arbeitsentwicklung sind zentrale Schritte – ebenso wie der bewusste Einsatz von KI zum „cognitive offloading“. KI entlastet, damit Menschen ihre eigentlichen Begabungen leben können.
Mit dem LernraumGestalter als KI-Agent für Lehrkräfte wollen wir diese Vision konkret machen: Lernräume, die sich an Interessen, Denkstilen und Potenzialen orientieren – und neurodivergenten wie neurotypischen Menschen ermöglichen, ihre Energie dort zu investieren, wo sie am meisten Sinn stiftet: in Kreativität, Verbindung und gemeinsames Lernen.
Literatur
Armstrong, T. (2010). Neurodiversity: Discovering the extraordinary gifts of autism, ADHD, dyslexia, and other brain differences. Philadelphia, PA: Da Capo Press. https://www.researchgate.net/publication/238792234_Neurodiversity_Discovering_the_Extraordinary_Gifts_of_Autism_ADHD_Dyslexia_and_Other_Brain_Differences
Armstrong, T. (2012). Neurodiversity in the classroom: Strength-based strategies to help students with special needs succeed in school and life. Alexandria, VA: ASCD. https://files.ascd.org/staticfiles/ascd/pdf/siteASCD/publications/books/Neurodiversity-in-the-Classroom-sample-chaps.pdf
Austin, R. D., & Pisano, G. P. (2017). Neurodiversity as a competitive advantage. Harvard Business Review, 95(3), 96–105. https://hbr.org/2017/05/neurodiversity-as-a-competitive-advantage
Bildung & Begabung. (2024). Potenziale erkennen – Begabungen erkennen. Abgerufen am 20. Juli 2026, von https://www.begabungslotse.de/hybrider-lernraum/potenziale-erkennen/begabungen-erkennen
Dell’Osso, L., Abelli, M., Pini, S., & Hollander, E. (2015). Neurodiversity: An evolutionary advantage for the world. Clinical Neuropsychiatry, 12(3), 68–71.
Fischer, C. (2024). Adaptive Professionalisierung von Lehrpersonen für eine individuelle Begabungsförderung und nachhaltige Potenzialentwicklung. In S. Rogl, C. Resch, E. Bögl, B. Gürtler, S. Hinterplattner, & J. Klug (Hrsg.), Begabung verändert – förderliche Lernwelten erforschen, gestalten, implementieren (S. 35–58). Münster, Deutschland: Waxmann. https://www.pedocs.de/volltexte/2025/30754/pdf/Rogl_et_al_2024_Begabung_veraendert.pdf
Greiten, S., & Rastede, M. (2024). Konzeptionen von Workshops im Kontext der „Digitalen Drehtür“: Perspektiven auf Lehrer*innenbildung zur Gestaltung digitaler Lernsituationen. In S. Rogl et al. (Hrsg.), Begabung verändert – förderliche Lernwelten erforschen, gestalten, implementieren (S. 169–180). Münster, Deutschland: Waxmann.https://www.pedocs.de/volltexte/2025/30754/pdf/Rogl_et_al_2024_Begabung_veraendert.pdf
Grüneberg, T. (2024). Interesse und Begabung – das RIASEC-Modell und seine Eignung für die Erfassung von Multipotentialität. In S. Rogl et al. (Hrsg.), Begabung verändert – förderliche Lernwelten erforschen, gestalten, implementieren (S. 181–200). Münster, Deutschland: Waxmann. https://www.pedocs.de/volltexte/2025/30754/pdf/Rogl_et_al_2024_Begabung_veraendert.pdf
Hattie, J. (2009). Visible learning: A synthesis of over 800 meta-analyses relating to achievement. London, United Kingdom: Routledge. https://inspirasifoundation.org/wp-content/uploads/2020/05/John-Hattie-Visible-Learning_-A-synthesis-of-over-800-meta-analyses-relating-to-achievement-2008.pdf
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Rogl, S., Resch, C., Bögl, E., Gürtler, B., Hinterplattner, S., & Klug, J. (Hrsg.). (2024). Begabung verändert – förderliche Lernwelten erforschen, gestalten, implementieren. Münster, Deutschland: Waxmann. https://doi.org/10.31244/9783830996699
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Weigand, G. (2014). Personorientierte Begabungsförderung. Eine Einführung in Theorie und Praxis. Weinheim, Deutschland: Beltz. https://beltz.de/fachmedien/paedagogik/personorientierte-begabungsfoerderung/BEL29371
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