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GEMEINNÜTZIGER VEREIN • MÜNCHEN • GEGRÜNDET 2025

Wir gestalten Diklusion
mit neurodivergenten Menschen,
nicht für sie.

​Neurodiversität als Stärke in Bildung und Arbeit.

Die DiklusionsGestalter e.V. sind ein Bündnis aus engagierten Menschen mit und ohne neurodivergente Erfahrungen. Gemeinsam mit Schulen, Hochschulen und Unternehmen eigen wir, wie digitale Werkzeuge und KI echte Inklusion ermöglichen,
nicht als Konzept, sondern als gelebte Realität.

Zielgruppen

Neurodivergente Menschen in Schule, Studium und Beruf und die Institutionen, in denen sie lernen und arbeiten.

Produktfelder

Workshops, KI-gestützte Lern- und Lehrwerkzeuge und neuroinklusive Gestaltungsbegleitung für Schulen, Hochschulen und Unternehmen.

Wirksamkeit

Belegbare Veränderung statt guter Absichten – wir erproben, messen und teilen auch, was nicht klappt.

VEREINSZWECK

Aufklären – Gestalten – Begleiten

Wir fördern moderne, digitale, KI und inklusive Pädagogik und Bildung. Unser Ziel ist, neurodivergente Menschen von der Schule bis zum Beruf zu begleiten und die Strukturen um sie herum so verändern, dass ihre Potenziale sichtbar werden statt verborgen zu bleiben.

🔍 Aufklären

Wissen über Neurodiversität und Diklusion (digitale / KI + Inklusion) verbreiten – bei Lehrkräften, Eltern, Unternehmen und in der Gesellschaft durch Workshops, Präsentationen, Filme, Artikel, Posts ...

🛠 Gestalten

Vom Lernmaterial bis zum Prozess: Werkzeuge und Strukturen für diklusive Lern-, Lehr-, Arbeits- und Alltagswelten, evaluiert durch explorative Studien, entwickelt als KI-gestützte Pilotlösungen und eingebettet in internationale Forschungsdiskurse.

🧭 Begleiten

Schulen, Hochschulen, Verwaltungen und Unternehmen auf ihrem Weg zur Neurodiklusion – praxisnah und auf Augenhöhe.

UNSER ANSATZ

Klein anfangen.
Ehrlich messen. Gemeinsam lernen.

Wir sind kein Anbieter fertiger Lösungen. Stattdessen erproben wir digitale Werkzeuge und KI-Anwendungen im kleinen Maßstab – immer zusammen mit den Menschen, die sie nutzen sollen. Was funktioniert, skalieren wir. Was nicht funktioniert, macht uns klüger.

Warum KI und Digitales?
Digitale Werkzeuge können Barrieren abbauen, die im analogen Alltag kaum zu beseitigen sind: Sprachausgabe für Texte, KI-gestützte Strukturierung für Menschen mit ADHS, visuelle Kommunikationshilfen für Autismus-Spektrum-Störungen. Wir testen im kleinen Rahmen – nicht um ein Gefühl zu bestätigen, sondern um zu lernen, was wirklich hilft.

WORAN WIR UNS MESSEN LASSEN

Unsere Prinzipien

Diese Prinzipien sind keine Leitsätze für die Wand – sie sind Maßstäbe, an denen wir unsere Arbeit tatsächlich messen. Und an denen andere uns messen dürfen.

🤲 Mit uns, nicht über uns.

Wir entwickeln gemeinsam mit Betroffenen – nicht an ihnen vorbei. Neurodivergente Menschen sind Mitgestaltende und manchmal auch Zielgruppe.

📊  Gesellschaftliche Wirksamkeit statt Schaufensterpolitik.

Was wir tun, muss messbar wirken – kein Social Washing, sondern belegbare Veränderung.

⚙️ Wir arbeiten am System, nicht am Menschen.

Nicht der Mensch muss sich anpassen – Strukturen, Prozesse und Führung werden so gestaltet, dass sie für alle funktionieren.

💡 Stärkenbasiert statt defizitorientiert.

Wir fragen nicht, was fehlt – sondern was da ist. Potenzial vor Diagnose.

🔎 Unterschiede anerkennen statt bewerten.

Wir fragen nicht, ob jemand anders ist – sondern wie das Anderssein wirkt. Vielfalt ist Ausgangspunkt, kein Befund.

🎯 Unterstützung dort, wo sie gebraucht wird.

Nicht pauschal, nicht für alle gleich – sondern passgenau dort, wo sie den größten Unterschied macht. Bedarf entscheidet, nicht Schema.

📖 Lernen statt Behaupten.

Wir erproben im kleinen Maßstab, messen ehrlich und teilen auch, was nicht funktioniert. Verantwortung heißt für uns: Transparenz über Wirkung.

WIRKUNGSMODELL

Was wir anstreben –
und wie wir es messen

Wir arbeiten wirkungsorientiert im Sinne des PHINEO-Ansatzes: von konkreten Aktivitäten über messbare Veränderungen bei Zielgruppen bis hin zum gesellschaftlichen Wandel. Wir befinden uns am Beginn dieser Wirkungstreppe und messen ehr-lich, was wir schon wissen und was noch offen ist.

OUTPUT • WAS WIR TUN

Aktivitäten & Angebote

  • Workshops & Sensibilisierung

  • Community & Netzwerk

  • Pilotprojekte mit Schulen & Unternehmen

  • Aufklärungsmaterialien

OUTCOME • WAS SICH VERÄNDERT

Wirkung bei Zielgruppen

  • Neurodivergente verwenden weniger Energie für Exekutivfunktionen, sind selnbstbestimmter, fühlen sich sichtbar und nehmen teil

  • Lehrkräfte & HR verstehen Verhalten, Kennen Bedürfnisse, reduzieren Barrieren, handeln kompetenter

  • Institutionen passen Prozesse und Strukturen an

  • Digitale Tools werden individuell, effizient genutzt

IMPACT • GESELLSCHAFT

Langfristiges Ziel

  • Diklusion ist Standard, kein Sonderfall

  • Neurodiversität ist anerkannte Stärke

  • Gleichberechtigte Teilhabe in Bildung & Beruf

  • Reduktion sozialer Kosten

​Wir sind eine lernende Organisation. Unsere Wirkungsziele überprüfen wir regelmäßig – und berichten transparent darüber. 

MITMACHEN

Mitglied werden –
als Mensch, als Organisation, als Partner

Der Verein ist offen für alle, die Diklusion aktiv gestalten möchten. Beitrittsanträge werden an den Vorstand gerichtet. Kontakt & Formular: vorstand@die-diklusionsgestalter.org

MEHR ÜBER UNS

Tiefer einsteigen

👥 Über uns

Die Menschen hinter dem Verein:
Mitglieder, ihre Statements und die Geschichte der DiklusionsGestalter.

 

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📋 Transparenz

Satzung, Finanzen, Wirkungsberichte und alle
10 Transparenzkriterien auf einen Blick.


 

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HÄUFIGE FRAGEN

Was Menschen zum Thema Neurodivergenz
wissen wollen.

Jede Form von Neurodivergenz hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Stärken und ihre eigenen Unterstützungsbedarfe. Klick dich rein.

Was ist der Unterschied zwischen Neurodiversität und neurodivergent?
 

Neurodiversität ist das Konzept: Es beschreibt die natürliche Vielfalt, wie Gehirne funktionieren – genauso wie Biodiversität die Vielfalt des Lebens beschreibt. Neurodiversität betrifft uns alle.

Neurodivergent ist das Adjektiv für einzelne Menschen: Es beschreibt, dass das eigene neurologische Funktionsmuster vom gesellschaftlich als „Standard" geltenden Muster abweicht.

Ist Neurodivergenz eine Krankheit?
 

Nein. Neurodivergenz ist eine Beschreibung, keine Diagnose. Die einzelnen Erscheinungsformen (ADHS, Autismus, Legasthenie usw.) können als Diagnosen erfasst werden – aber das Konzept dahinter ist nicht pathologisch, sondern beschreibend.
 

Die WHO hat mit ICD-11 (2022) die Sprache bewusst weg von „Störung" und hin zu „Zustand" verlagert. Neurodivergenz ist kein Fehler, der behoben werden muss – aber sie kann Unterstützung erfordern.

Kann man neurodivergent sein, ohne Diagnose?
 

Ja. Viele Menschen erleben ihr Leben lang neurodivergente Züge, ohne je eine formale Diagnose zu bekommen – sei es, weil der Zugang zum Diagnosesystem fehlt, weil die Symptome durch Masking verborgen bleiben, oder weil die Ausprägung unterhalb klinischer Schwellen liegt.
 

Eine Diagnose ist nicht Voraussetzung für Unterstützung oder Selbstverständnis.

Warum werden Mädchen und Frauen so viel seltener diagnostiziert?

Weil diagnostische Kriterien historisch an Jungen entwickelt wurden. Mädchen lernen früh, sich sozial anzupassen und ihr Verhalten zu maskieren – das macht Neurodivergenz für Außenstehende weniger sichtbar.

Die Folge: Mädchen werden im Schnitt 3–5 Jahre später diagnostiziert als Jungen, Frauen oft erst im Erwachsenenalter. Burnout, Angststörungen und Depressionen – die häufig die eigentliche Neurodivergenz überlagern – sind oft erste Anlaufstellen.

Was bedeutet es, wenn jemand mehrere Diagnosen hat?
 

Das ist die Regel, nicht die Ausnahme. Der Begriff Ko-Okkurrenz beschreibt, dass verschiedene neurodivergente Zustände gleichzeitig auftreten. Das liegt daran, dass viele neurologische Entwicklungsprozesse ähnliche Grundlagen teilen.

Wer ADHS hat, hat mit 50–70% Wahrscheinlichkeit auch autistische Züge. Wer Legasthenie hat, hat mit rund 40% auch Dyskalkulie. Das macht Diagnosen komplex – und zeigt, warum ganzheitliche Unterstützung wichtiger ist als Einzellösungen.

Woran erkenne ich, ob mein Kind neurodiovergent sein könnte?
 

Es gibt kein einzelnes Zeichen. Manche Hinweise sind: anhaltende Schwierigkeiten in der Schule trotz Bemühen, soziale Missverständnisse, ungewöhnliche Stärken bei gleichzeitigen Schwächen, Überreizung durch Geräusche oder Licht, oder das Gefühl, dass das Kind „nicht ins System passt".

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht passt – vertrau diesem Gefühl. Ein erster Schritt ist ein Gespräch mit dem Kinderarzt, einem Schulpsychologen oder einer spezialisierten Beratungsstelle. Wir helfen dir, den richtigen Weg zu finden.

Begleiten.
Vom ersten Fragezeichen bis in den Beruf.

Ob du Elternteil, Lehrkraft oder selbst betroffen bist – wir sind dabei. Schau, wie wir konkret helfen können.

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